Urlaub im Wolfsland

Wir Menschen wissen: unsere Hunde stammen vom Wolf ab.

Unseren Hunden schenken wir viel Liebe. Oft wären manche Menschen auch bereit, das Leben für ihren Hund zu riskieren, käme er in eine ausweglose Lage. Selbst der wilde Wolf scheint aber nach so vielen Jahren noch über einige Bindungen zu verfügen, die uns vor vielen tausend Jahren dazu ermutigten, ihn als treuen Gefährten für uns nutzbar zu machen. Er ist nämlich das einzige große Raubtier, das  keine Menschen angreift! Lesen sie das Buch"Wölfe" von Julia Hufmann und Jim Brandenburg und sehen sie sich die DVD "Wölfe"dazu an. Diese DVD müsste als Lehrmaterial in allen Schulen ausgegeben werden und Teil des Faches Biologie werden! Es würde helfen, die Vorurteile zum Thema Wolf abzubauen!

Trotz der vielen Vorteile, die uns heute das Leben dank unserer Vierbeiner bringt, würden viele den Wolf am liebsten tot oder als Trophäe an der Wand sehen - statt ihnen den nötigen Respekt zu zollen. Weshalb ? Weil das, nach meiner Meinung, ein etwas egoistisches Denken ist. Wieso soll er getötet werden? Er jagt doch nur, um seinen Hunger zu stillen! Weshalb wollen wir nicht versuchen, ihn nach so vielen Jahren der Wiederansiedlung als Freund anzusehen?

Wieso wollen wir festlegen, wer leben darf und wer nicht? Nur, weil er auf seinen Streifzügen zur Erkundung der Umgebung auch mal durch ein Dorf läuft, wollen ihn einige Politiker und auch Jäger gleich abschießen? Zu oft wären davon Jungwölfe betroffen, solche, die noch unerfahren sind und erst lernen müssen, sich zurechtzufinden.

Wenn er überleben soll, müssen wir alle unseren Beitrag leisten. Dieser Beitrag sollte bei der Erziehung der Jüngsten zu Hause und im Kindergarten beginnen und sich dann in einer noch intensiveren Vermittlung von Wissen an den Schulen zum Thema Wolf fortsetzen. Wichtig ist zu wissen, dass viele Hunde wegen unprofessioneller Ausbildung, plötzlich Menschen oder Kinder anfallen. Das geschieht mehrmals im Jahr. Von Wölfen wurde noch nie ein Mensch angefallen. Der Wolf hat hier im geschützten Naturschutzgebiet so viele Möglichkeiten, sich Nahrung zu besorgen. Er nimmt sich Tiere, die krank und vielleicht auch schon alt sind oder auch mal einen Frischling oder ein Rotwildkalb.Kommt ein Wolf Erwachsenen oder Kindern sehr nahe, dann ist es meist Neugier. Sehr oft erlebt man das auch bei jungen Füchsen.

Sie sind im Urlaub in der Gegend, wo im Jahr 2000 die Wölfe zum ersten Mal seit langer Zeit Welpen bekommen haben. Damals hat das Rudel Muskauer Heide die ersten deutschen Welpen zur Welt gebracht. Seit 2006 fühlt sich das Daubitzer Rudel in unserem Teichgebiet wohl. Dieses Rudel hat bis 2019 mindestens 50 Welpen zur Welt gebracht!

Genießen Sie unsere Kulturlandschaft ohne Angst, zusammen mit den Wildtieren und den Wölfen. Vielleicht finden sie Wolfsspuren. Oder sie erleben sogar ein Treffen mit diesem wunderbaren Raubtier... Bei denen, die den Wolf kennenlernen, wird Angst ausgetauscht werden durch Respekt und Liebe. Genau wie es bei mir war. Wölfe sind sehr wissbegierige und neugierige Tiere, wie so viele andere Tiere unserer Landschaft. Wir sollten sie respektieren und ihnen immer als Freund zur Seite stehen. Fangen wir hier und heute damit an!

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Bei uns finden Sie unendliche Ruhe. Bei Ausflügen in unser Teichgebiet werden Sie kaum Menschen treffen. Dadurch  haben sich seltene Tierarten angesiedelt. Auch Wölfe. Aber keine Angst, wir leben hier seit Jahrzehnten mit dem Wolf in guter Nachbarschaft! Er ist sehr scheu und man sieht ihn nur, wenn man sehr vorsichtig pirscht und dabei die Windrichtung beachtet! Uns Menschen geht der Wolf aus dem Wege. Im sehr großen Teichgebie mit 360ha Wasserfläche, sind viele Greifvögel,  Wiedehopf, Rohrdommeln und Eisvögel  zu Hause, auch Waschbären und Marderhunde, Kraniche und Silberreiher und viele andere Tiere. Man darf natürlich nicht laut polternd und schreiend umherlaufen, sondern besser sehr leise schleichen, die Jäger sagen dazu pirschen. Wenn sie Wildtieren begegnen möchten, vermeiden Sie auch, auf kleine Äste zu treten- das Wild ist in der freien Natur sehr aufmerksam und hört jedes Geräusch ! Im Wald lautet die Devise "Mund zu und Augen auf"! Der letzte Wolf, der von einem unserer Gäste gesichtet wurde, das war jetzt im Januar 2023, in Heinrichswalde.