Urlaub im Wolfsland

Wir Menschen wissen: unsere Hunde stammen vom Wolf ab.

Unseren Hunden schenken wir viel Liebe. Oft wären manche Menschen auch bereit, das Leben für ihren Hund zu riskieren, käme er in eine ausweglose Lage. Selbst der wilde Wolf scheint aber nach so vielen Jahren noch über einige Bindungen zu verfügen, die uns vor vielen tausend Jahren dazu ermutigten, ihn als treuen Gefährten für uns nutzbar zu machen. Er ist nämlich das einzige große Raubtier, das normalerweise keine Menschen angreift!

Trotz der vielen Vorteile, die uns heute das Leben dank unserer Vierbeiner bringt, würden viele den Wolf am liebsten tot oder als Trophäe an der Wand sehen - statt ihnen den nötigen Respekt zu zollen. Weshalb ? Ist das nicht ein etwas egoistisches Denken? Wieso soll er getötet werden? Er jagt doch nur, um seinen Hunger zu stillen! Weshalb wollen wir nicht versuchen, ihn nach so vielen Jahren der Wiederansiedlung als Freund anzusehen?

Wieso wollen wir festlegen, wer leben darf und wer nicht? Nur, weil er auf seinen Streifzügen zur Erkundung der Umgebung auch mal durch ein Dorf läuft, wollen ihn einige Politiker und auch Jäger gleich abschießen? Zu oft wären davon Jungwölfe betroffen, solche, die noch unerfahren sind und erst lernen müssen, sich zurechtzufinden.

Wenn er überleben soll, müssen wir alle unseren Beitrag leisten. Dieser Beitrag sollte bei der Erziehung der Jüngsten zu Hause und im Kindergarten beginnen und sich dann in einer noch intensiveren Vermittlung von Wissen an den Schulen zum Thema Wolf fortsetzen.

Aber fangen wir hier und jetzt damit an! Sie sind im Urlaub in der Gegend, wo im Jahr 2000 die Wölfe zum ersten Mal seit langer Zeit Welpen bekommen haben. Damals hat das Rudel Muskauer Heide die ersten deutschen Welpen zur Welt gebracht. Seit 2006 fühlt sich das Daubitzer Rudel in unserem Teichgebiet wohl. Dieses Rudel hat bis 2019 mindestens 50 Welpen zur Welt gebracht!

Genießen Sie unsere Kulturlandschaft ohne Angst, zusammen mit den Wildtieren und den Wölfen. Vielleicht finden sie Wolfsspuren. Oder sie erleben sogar ein Treffen mit diesem wunderbaren Raubtier... Bei denen, die den Wolf kennenlernen, wird Angst ausgetauscht durch Respekt und Liebe. Genau wie es bei mir war. Wölfe sind sehr wissbegierige und neugierige Tiere, wie so viele andere Tiere unserer Landschaft. Wir sollten sie respektieren und ihnen immer als Freund zur Seite stehen.

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Bei uns kann man wunderbar ausspannen und einen ruhigen Urlaub verbringen. Baden in den Naturteichen ist erlaubt, jedoch ist das Wasser oft sehr grün. Am meisten werden zum Baden der Bärwalder See (unsere Ostsee - mit richtigen Wellen, Wind und herrlichem Sandstrand ) und das Waldbad in Niesky (mit Rutsche)besucht, oft auch der Badesee in Hammerstadt.  Bademöglichkeiten gibt es also genügend, nur leider nicht direkt am Haus.

Dadurch, dass es hier in Heinrichswalde sehr ruhig ist, haben sich seltene Tierarten, wie Seeadler, Waschbär, Marderhund und  Wolf angesiedelt. Aber keine Angst, wir leben hier seit Jahrzehnten mit dem Wolf in guter Nachbarschaft! Er ist sehr scheu und man sieht ihn nur, wenn man sehr vorsichtig pirscht und dabei die Windrichtung beachtet! Uns Menschen geht der Wolf aus dem Wege.

Es gibt viele Greifvögel,  Wiedehopf und Rohrdommeln und viele Eisvögel sind hier zu Hause, auch Waschbären und Marderhunde.

Wenn man sich in netter Umgebung bewirten lassen möchte, so gibt es dazu mehrere Einrichtungen : Cafe Becker in Niesky, Eiscafe in Sproitz (Stausee Quitzdorf), Scheunencafe im Erlichthof Rietschen, Petras Eiscafe in Krauschwitz, auch ein Cafe in Deschka, nahe an der Neiße, lädt im schönen Ambiente, ab ca 14Uhr-17Uhr  zum Verweilen ein.

Urlaub hier bei uns ist nichts für Gäste, die sich Hektik und Lärm wünschen. Hier bei uns geniest man die ruhigen Nächte, Sonnenuntergänge, unseren wunderschönen Sternenhimmel , es gibt keinen Verkehrslärm! Wir leben mitten im Grünen! Ein total anderes Lebensgefühl! Mir ist gar nicht klar, weshalb so viele Menschen das Leben auf dem Land ablehnen. Sicher, einen Arzt gibt es nicht direkt nebenan, man geht da einfach seltener hin und versucht es mit Hausmitteln, manchmal vielleicht sogar besser, als Medikamente heutiger Pharmafirmen einzunehmen. In Daubitz, einem Nachbarort, gibt es die Fleischerei Richter und die Bäckerei Höfchen  in ein und demselben Haus, bis dahin sind es nur 4km. Die Verpflegung ist auch durch den möglichen Einkauf immer mittwochs an den Verkaufswagen, die direkt vor dem Nachbarhaus parken, gewährleistet. Und dann gibt es in den umliegenden Kleinstädten natürlich auch die großen Einkaufsmärkte. Verhungern muss also niemand.